Historie

Geschichte mit Charme

1996 Bernd Fischer und Norbert Orth: Planung und Bau eines Niedrigenergiehauses in Bad Emstal als Musterhaus für Beratung, Ingenieurleistungen und Bausatzvertrieb mit Baubetreuung. Entwurf, Planung und Bauantrag: Architekt Peter Scholz.

1999 Bau von 2 Häusern, erstmals mit innen und außen gedämmten Streifenfundamenten, zur Energiekostenreduzierung und Dämmung von Beton gegen das Erdreich. Errichtung einer Eigentums-Wohnanlage mit Wärmespeicherwänden in Niedenstein, Uhlandstr. 2. Architekt Peter Scholz, Konzeptentwicklung Norbert Orth.

Ab 2000 wurden alle geplanten Häuser mit einer Thermobodenplatte und integrierten Wasser führenden Rohren versehen. Als Heizungssystem wurde das „HIT Solar 21“ System (Solarabsorber/Zisterne zur Latentwärmenutzung mittels einer Sole/Wärmepumpe - Eisspeicherheizung) eingebaut.

2002 wurde das von Karl Heinz Hinrichs und Norbert Orth entwickelt „Hit Solar 21“ System zur Nationalen Patentanmeldung und Offenlegungsschrift DE 101 39 065 A1 angemeldet und unter der Nr. 202 03 713,4 am 19.12.2002 erteilt. „Hit Solar 21“ Dachenergie – Vorrichtung zur Gewinnung von Wärmeenergie durch Nutzung der Latentwärme von Wasser und dafür geeignete Wärmetauscher in Betonzisternen. Die Anlage dient dem Zweck, die im Wasserspeicher beim Übergang von Wasser auf Eis entstehende, auch als Latentwärme bezeichnet, Umwandlungswärme zu nutzen (Eisspeicherheizung).

2003 Mit der Firma Rheinzink wurde das QUICK STEP®-SolarThermie 2003 erstmals in Bad Emstal im Einfamilienhaus mit Latentwärmespeicher und Stiebel Eltron Wärmepumpe verbaut und vermessen (Eisspeicherheizung).

2006 wurde von A. Möltner und N. Orth erstmals ein Energieziegel (Creaton), ebenfalls mit Latentwärmespeicher und Wärmepumpe verbaut (Eisspeicherheizung).

Juli 2006 Vorstellung „Haus der Zukunft“ mit Staatsminister Dietzel in Bad Arolsen. Thermobodenplatte beheizt mit Erdwärme (eigens entwickelte Steuerung für Betonkernaktivierung). Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für Brauchwasser (Einkreissystem). Heizkosten 250 € im Jahr.
Erste Laborversuche mit BASF SE Micronal® PCM – Betonwürfel zur Festigkeitsprüfung erstellt.

2006 Planung und Errichtung einer Heizzentrale mit BHKW zur Versorgung von 5 Hochhäusern (175 Wohneinheiten) mit Wärme und Stromeinspeisung ins Netz der E.ON. Inbetriebnahme Januar 2007

2008 Gewerberechtliche Anmeldung ifu „Institut für Umweltenergie“ und Gründung 2009 als e.V. Konzeptentwicklung "aktiv Plus Plus Energiespeicherhaus", wofür die afa (Agentur für Absatzförderung) die Marke "IQ++Energiespeicherhaus" entwickelt hat.

2010 Vorstellung des IQ++Energiespeicherhauses und Planung eines Musterhauses in Körle (Bauherr: Helmar Vaupel, Architekt Manfred Rüba-Hoffmann) von der W&L GmbH vermarktet wird.

2011 Weiterentwicklung Solarabsorber als Hybridkollektor (Gebrauchsmusteranmeldung 2008)Bau der ersten Großanlage in der Nähe von München zu Testzwecken.

2012 wurde das ifu als Kapitalgesellschaft gegründet und soll eine gGmbH werden. Anmeldung „Effizienzhaus Plus“ als Marke.

1997-2012 Entwicklung neuer energieeffizienter Wohnformen und Städteplanungen durch Architekt Peter Scholz am Institut für Umweltenergie (ifu). - INTELLIGENTE STÄDTE -