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Forschungsprojekt: Latentwärmespeicher mit Beton-Thermobodenplatte


Beton Thermobodenplatte mit PCM als Latentwärmespeicher für ein Effizienzhaus-Plus

Mikroskopisch kleine PCM-Wachskügelchen im Beton der Thermodenplatte speichern Energie und machen die Bodenplatte zum Latentwärmespeicher.


Die mikroskopisch kleinen Kunststoffkügelchen enthalten in ihrem Kern ein Speichermedium aus Wachsen. Steigt die Temperatur, schmilzt das Wachs, und die Latentwärmespeicher nehmen Wärme auf. Fällt die Temperatur, erstarrt das Wachs und Wärme wird freigesetzt.

Während der Phasenumwandlung bleibt die Temperatur konstant. Aus diesem Vorgang ergibt sich auch ihre englische Bezeichnung Phase Change Material, kurz: PCM. Durch die einzigartige Technologie der Mikroverkapselung können die PCM's der Firma BASF SE (Micronal®) unsichtbar in die unterschiedlichsten Baustoffe integriert werden und dort ihre beeindruckende Wirkung entfalten.

Ein anschauliches Beispiel für die Wirkungsweise von Latentwärmespeichern ist der Eiswürfel: Beim Schmelzen in einem Getränk nimmt er Wärme aus der Umgebung auf, beim Erstarren im Eisfach gibt er Wärme an die Umgebung ab. Während der Phasenumwandlung von fest zu flüssig und umgekehrt bleibt seine Temperatur konstant bei 0 °C. Diese in der Phasenumwandlung versteckt gespeicherte Wärme wird als latente Wärme bezeichnet. Latentwärmespeicher können Wärme aufnehmen, speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgeben.

Im Effizienzhaus Plus wird PCM (ca. 30 kWh) im Beton der Thermobodenplatte eingebracht.

Präsentation Effizienhaus-Plus mit PCM-Thermobodenplatte:
   Effizienzhaus Plus 2015 PCM.pdf

Beratung:
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Title: Thermo-Bodenplatte als Latentwärmespeicher

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