Fassade dämmen

Dämmen der Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS)

Eine schützende Hülle, die im Winter die Kälte und im Sommer die Hitze abhält.

Wichtig für den Zweck und die Verwendbarkeit eines WDVS ist neben einer guten Dämmung die Vermeidung von Tauwasserausfall in der Wand. Besonders im Winter sind   Wasserdampfdruck und Temperatur innen hoch und außen niedrig. Abhängig von ihrer   Temperatur kann Luft nur eine bestimmte maximale Feuchtigkeitsmenge aufnehmen, was mit dem   Sättigungsdampfdruck beziehungsweise der   Taupunkttemperatur angegeben wird.
Durch den jeweiligen Aufbau der Wand werden Bedingungen sowohl für den Verlauf der Temperatur und damit des Sättigungsdampfdrucks als auch für den Verlauf des Dampfdrucks vorgegeben. Nur wenn im Wandquerschnitt der Dampfdruck stets unter dem Sättigungsdampfdruck liegt, kommt es nie zum Ausfall von Tauwasser; die gültigen Normen lassen allerdings einen zeitweise geringen Ausfall zu.

Wasserdampfdiffusion und ihre Rolle im Bauwesen

Eine sehr anschauliche Computer-Animation, die Diffusionsvorgänge und andere Feuchtevorgänge im Haus verständlich erklärt ist auf   www.energiesparaktion.de erhältlich.